Mehr Wirkung unter Druck:
Strategische Kommunikation und Resilienz für Politikerinnen
Die Herausforderung:
Ein feindseliges politisches Klima
Frauen in der Kommunal- und Landespolitik stehen oft unter doppeltem Druck:
Sie sollen öffentlich führen und handeln,
arbeiten dabei aber in politischen Umfeldern, geprägt von persönlichen Angriffen, gezielten Anfeindungen und Verzerrung und Delegitimierung.
Ist das Mandat erst einmal da, wird Unterstützung häufig lückenhaft. Viele Angebote helfen Frauen beim Einstieg in die Politik, deutlich weniger begleiten sie aber dann, wenn öffentlicher Druck zunimmt, Kommunikation schwieriger wird und politische Arbeit auch unter Gegenwind tragen muss.
Besonders sichtbar wird das in Sachsen und Thüringen, wo öffentliche Debatten schnell aggressiv, verzerrt oder persönlich werden können. Für Politikerinnen bedeutet das oft weniger Handlungsspielraum, größere Hürden in der Kommunikation über die eigene Basis hinaus und eine politische Arbeit, die auf Dauer schwerer durchzuhalten ist.
WPIL verbindet strategische Unterstützung für mehr Resonanz jenseits der eigenen Basis mit einem geschützten Raum für ehrlichen Austausch und tragfähige Unterstützung im politischen Alltag.
Die Antwort:
Ein Pilot Projekt für Resilienz und Effektivität
Das Women Political Impact Lab (WPIL) ist ein Pilotprojekt, für eine ausgewählte Gruppe von Politikerinnen in Sachsen und Thüringen. Diese werden gezielt dabei unterstützt, symbolische Repräsentation zu sprengen und konkrete Ergebnisse zu erzielen. Unter Verwendung der Impact-Engineering-Methodik fokussiert sich das Impact Lab auf zwei miteinander verknüpften Arbeitsebenen:
Strategische Wirkung und Traktion (technischer Schwerpunkt): Wir führen Impact Kliniken und Narrative Stress-Tests durch, um politische Kommunikation auf Engpässe zu überprüfen und Initiativen so umzugestalten, dass sie über polarisierte Echokammern hinaus Resonanz finden.
Resilienz und Unterstützung (Schwerpunkt Soft Skills): Politische Schutzräume und Mentoringkreise initiieren Mechanismen für persönliche und psychologische Belastungen, die durch die Arbeit in feindseligen Umgebungen aufkommen. Am Ende der 12-monatigen Reise verfügen die Teilnehmer über „Impact Dossiers” und neue Wege politischer Kommunikation, um Polarisierungen zu umgehen und neue Verbindungen zu skeptischen oder schwer erreichbaren Zielgruppen herzustellen.
Offen für Nominierungen -
Offen für Nominierungen -
Die Projekt Partner
Das WPIL ist ein Pilotprojekt, finanziert von der Better Politics Foundation (BPF), dem ersten globalen Fonds, der sich der Unterstützung überparteilicher Innovationen im Bereich der politischen Führung widmet. Die BPF arbeitet daran, dass politische Führung und die Bedingungen, die sie ermöglichen, transformiert werden. Durch die Unterstützung mutiger und innovativer Ideen wie dem WPIL fördert die BPF politische Changemaker von der ersten Idee bis hin zu skalierbaren Lösungen, die in politische Systeme eingebettet sind.